
Baumstammquerschnitt mit Jahresringen (Hirnholz)
Holz – Wärme für den Norden
Holz ist nicht gleich Holz. Oft sind Brennholzangebote eine Mischung aus verschiedenen Holzarten, die teilweise sehr schnell verbrennen und als Ofenholz eigentlich ungeeignet sind. Zudem ist dieses Holz oft nicht richtig trocken, was zur Verrußung Ihres Ofens führt und die Wärmeeffizienz erheblich reduziert. Aufgrund der großen Mengen, die zeitgleich im ganzen Land angeboten werden, ist eine dem Verwendungszweck entsprechende Trocknung gar nicht möglich. Wer einen hohen Preis für minderwertiges Brennholz zahlt, hat viel Ärger und wenig Nutzen von seinem Kauf. Rechnet man die Preise der verschiedenen kleinen Angebote hoch (Säcke / Kartons), kommt man auf sagenhafte Preise von über 200,00 € für 1 Raumeter Brennholz. Es ist nicht so einfach, die Hölzer im verarbeiteten Zustand von einander zu unterscheiden.
Die Pappel, den Ahorn und die Esche kann man leicht mit
der Buche verwechseln. Wer Buche bestellt und Pappel bekommt, hat Bockwurst
anstelle von Filet auf dem Teller. Die Pappel brennt etwa fünfmal schneller
weg als die Buche. Es ist sehr teuer für ein minderwertiges Gemisch,
den Buchenpreis zu zahlen.
Sehr günstiges Holz ist mit Vorsicht zu behandeln:
Oft ist es zu alt oder noch feucht oder verdreckt und morsch. Möglicherweise
sind Stoffe enthalten, die man sich besser nicht ins Haus holt, die aber den
günstigen Preis erklären.
Unser "kammergetrocknetes"
Holz wird in einer Biogasanlage auf die erforderlichen Restfeuchtewerte heruntergetrocknet.
Bei dieser Trocknungsmethode ist das Holz schon vorher zerkleinert worden
und kommt als Scheitholz in die Trocknung. Da bei dieser Trocknungsart das
Stammholz frisch verarbeitet wird, sehen die getrockneten Scheite natürlich
sehr gut aus – wie gerade frisch gefällt und gehackt. Das Holz
kann direkt nach der Trocknung als Ofenholz verfeuert werden. In der Regel
liegt es aber noch bis zu einem Jahr, vor Regen und Schnee geschützt,
in der Scheune. Dieser Trocknungsprozess dauert etwa 10 – 14 Tage. Das
kammergetrocknete Holz hat keinen trocknungsbedingten Alterungsprozess durchlaufen
und verfügt daher über eine hohe Wärmeeffizienz.
Ein Wort zu den Liefereinheiten Raummeter und Schüttmeter: Der Raummeter
Kaminholz ist in einer Kiste aufgestapelt. Die Kiste sollte ein Volumen von
1x1x1 Meter haben. Der Schüttmeter bezieht sich auf das Volumen von einem
Kubikmeter. Die Holzscheite werden hier hinein geschüttet, nicht gestapelt.
Niemand muss bei uns befürchten, zu wenig Holz zu bekommen. Unser Qualitätsbrennholz
hat einen angemessenen Preis und die Schüttmeter sind reichlich
bemessen. Bei ständigem Betrieb
des Kamins ist eine Eiche-Erle-Mischung
ausreichend. Wenn es mehr in Richtung Dekofeuer
für die gemütliche Runde am Kamin geht, haben Buche
und Birke die schönste Flamme (speziell bei offenen Kaminen).
Viele meiner Kunden lassen ihre Zentralheizung, während
ihrer berufsbedingten Abwesenheit, auf 12 Grad laufen. Wenn sie abends nach
Hause kommen, hauen sie sich ein paar Stücke Holz in den Ofen und der
Abend wird gemütlich. So lassen sich, nach Aussage eines Kunden, gegenüber
Gas und Öl bis zu 30 % Heizkosten einsparen.
.
Auf dass die Bude warm wird….
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